Markgräfin Agnes – starke Frau und Mutter

Dieses Frühjahr haben wir eine ganz besondere Skulptur geschaffen: im Auftrag des Museums Stift Klosterneuburg stellen wir Markgräfin Agnes von Waiblingen künstlerisch dar; eine fordernde und spannende Aufgabe, der wir uns hingebungsvoll gewidmet haben. Es ist unser erstes sakrales und mit Licht installiertes Werk das in der Galerie der Moderne im Museum Stift Klosterneuburg für ein Jahr ausgestellt wird. Auch wird derzeit eine Dokumentation über den Hl. Leopold (Ehemann von Agnes) gedreht.
Unser Werk wird dort ebenfalls gezeigt und die zeitgenössische künstlerische Version des Themas behandelt.

Unsere Agnes, wie wir sie liebevoll nennen, ist eine ganz besondere und starke Persönlichkeit, und so möchten wir sie auch porträtieren. Im Jahre 1106 zieht die 33-Jährige Agnes nach Österreich, um den Markgrafen Leopold III. zu Heiraten. Als gesunde Mutter von 18 Kindern erreicht Agnes ein stolzes Alter von 72 Jahren und gerade diese Stärke und Vitalität verleihen wir unserer Skulptur. Die zentrale Figur der Agnes trägt ein fließendes, goldenes Kleid, eine Farbe, die den Reichtum symbolisiert, den Sie durch ihre Hochzeit nach Österreich mitgebracht hat. Sie steht hochgewachsen und stolz im Zentrum der Installation, umgeben von ihren Kindern auf einem weißen Schleier, der alle Skulpturen miteinander verbindet. Der Legende nach soll der geliebten Frau des Markgrafen Leopold ebendieser Schleier während ihrer Hochzeitsfeier vom Wind entrissen worden sein. Erst Jahre später findet Leopold den Schleier während der Jagd und gründet an der Fundstelle das Stift Klosterneuburg. Die Kinder der Agnes sind ebenfalls in weiß und gold gehalten, wobei jene, die bereits im Kindesalter verstorben sind transparent dargestellt worden. Eine Besonderheit der Gruppe sind die Lichter, die die Kinder von innen heraus erstrahlen lassen und so eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. Den Betrachter des Werkes begleiten beim Rundgang um die Installation stets die Blicke der Kinder, wodurch zu jedem Zeitpunkt eine enge Verbindung zwischen Betrachter und Kunstwerk besteht

 

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